glossar

Fachbegriffe rund um Technologie- und Wissenstransfer kurz erklärt.
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Verteiltes Lernen

Unter verteiltem Lernen werden zwei unterschiedliche Dinge verstanden. Zum Einen wird der Begriff für eine Art des Lernens verwendet, bei dem die Lehrenden und Lernenden räumlich voneinander getrennt sind (vgl. Telelearning) , zum Anderen spricht man von verteiltem Lernen, wenn der Lernstoff mit zeitlichen Unterbrechungen von den Lernenden konsumiert wird.

Videokonferenz

Der Begriff Videokonferenz wird für ein audiovisuelles Telekommunikationsverfahren verwendet, bei dem bewegte Bild- und Ton-Daten, so wie optional andere Anwenderdaten (z.B. Dokumente), zwischen zwei oder mehr Standorten übertragen werden. Videokonferenz Anlagen bestehen in der Regel aus Kameras und Mikrofonen als Eingabegerätesowie Bildschirmen und Lautsprechern als Ausgabegeräte. Bei modernen Systemen sind nicht mehr eigene Geräte notwendig, die Videokonferenz Tools sind in einem PC integriert.

Virtual Reality

Unter Virtual Reality (VR, virtuelle Realität) versteht man eine Simulation verschiedener Eigenschaften unserer Realität mittels Computer. Eine virtuelle Realität bildet Objekte und Abläufe aus der Wirklichkeit durch dreidimensionale Grafiken und Animationen möglichst realistisch ab, wobei sich virtuelle Objekte durch die Zuweisung vonEigenschaften wie Objekte aus der Wirklichkeit verhalten können. Dadurch wird es möglich z.B. Räume, Umgebungen und Gebäude zu erleben die in Wirklichkeit noch nicht oder nicht mehr existieren.

Virtuelles Klassenzimmer

Mit einem virtuellen Klassenzimmer wird eine Softwareanwendung bezeichnet, die es einer räumlich verteilten Lern-Gruppe ermöglicht, gemeinsam in einem virtuellen Raum zu lernen und miteinander zu arbeiten. Virtuelle Klassenzimmer sind mit unterschiedlichen Tools zur synchronen mediengestützten Kommunikation wie Sprachverbindung, Videokonferenz, Chat, Whiteboarduvm. ausgestattet . Meist sind virtuelle Klassenzimmer ein integraler Bestandteil einer Lernplattform.

Virtuelles Team

Ein virtuelles Team ist ein Team, in dem die MitarbeiterInnen die gemeinsam an der Lösung einer Aufgaben arbeiten auf verschiedene Orte verteilt sind. Ein typisches Beispiel für virtuelle Teams sind Netzwerke aus Entwicklungsspezialisten in mehreren Ländern, die ihre speziellen Fähigkeiten und Aufgabenstellungen über ein computergestütztes Netzwerk miteinander koordinieren und verteilt an Teillösungen für die gestellte Aufgabe arbeiten.

Virtuelles Unternehmen

Unter einem virtuellen Unternehmen versteht man ein Konglomerat miteinander kooperierender und über Datennetze verbundener Organisationen, die unter Konzentration auf die jeweiligen Kernkompetenzen, gemeinsam eine Leistung erstellen. Sie sind dabei durch ein komplexes Geflecht von Austauschbeziehungen miteinander verbunden, treten aber Dritten gegenüber weitgehend einheitlich auf. Virtuelle Unternehmen sind stark abhängig von der intensiven Nutzung von Kommunikationstechnologien zum Informations- und Wissensaustausch und können sowohl zeitlich beschränkt (z.B. als ARGE oder Projektkonsortium) als auch auf Dauer angelegt (z.B. strategische Allianz) sein.

Voice over IP

Unter Voice over IP versteht man das Telefonieren über das Internet. Dabei wird die Sprache über ein auch für die Datenübertragung nutzbares Netz übertragen. Bei den GesprächsteilnehmerInnen können sowohl Computer und IP-Telefonie spezialisierte Telefonendgeräte als auch klassische, über spezielle Adapter angeschlossene Telefone die Verbindung ins Telefonnetz herstellen.

Vorschlagswesen

Unter dem betrieblichen Vorschlagswesen versteht man einen im Qualitätsmanagement integrierten Prozess, bei dem die Erfahrungen der MitarbeiterInnen gezielt zur Steigerung der Qualität, der Effektivität und/oder der Kollegialität im Unternehmen genutzt werden. Für das Vorschlagswesen gibt es unterschiedliche Umsetzungsmöglichkeiten wie z.B.  Ideenwettbewerbe, ein permanentes Vorschlagswesen im Rahmen eines KVP, Verbesserungsbriefkästen o.ä.. Ein positiver Effekt der Einbeziehung der MitarbeiterInnen in betriebliche Verbesserungen ist, neben der Sicherung und Nutzung von unternehmensinternem Know How, die Anregung der Eigeninitiative und eine Steigerung der MitarbeiterInnenmotivation.