glossar

Fachbegriffe rund um Technologie- und Wissenstransfer kurz erklärt.
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Off-the-Job-Training

Mit Off-the-Job-Trainings werden klassische Weiterbildungsmaßnahmen bezeichnet, die meist bei externen Bildungsanbietern in deren Schulungsräumen stattfinden und in deren Rahmen in der Regel unterschiedliche TeilnehmerInnen aus unterschiedlichen Unternehmen oder Abteilungen trainiert werden. Ein Nachteil bei diesen Maßnahmen ist, dass nicht auf die exakten Jobanforderungen eingegangen werden kann und dadurch die Transferrate verringert wird. Ein Vorteil ist, das in dem abgeschlossenen Lernsetting aus dem Tagesgeschäft resultierenden Ablenkungen ausgeschlossen werden können.

Offline

Mit offline bezeichnet man den Zustand, wenn ein User keine Verbindung zwischen seinem Computer und einem Datennetz wie z.B. dem Internet hat. Das Gegenteil von offline ist online. Ein Beispiel für dafür offline zu arbeiten ist die Benutzung von eMail. Hier werden während einer kurzen Verbindungszeit die eingetroffenen eMails abgeholt und neu geschriebene werden versendet. Das Schreiben und Lesen der eMails wird ohne Verbindung zum Internet erledigt.

On Demand Learning

On Demand Learning oder auch Learning on Demand bedeutet übersetzt "Lernen wann man es wirklich braucht". Diese Art von Lernen ermöglicht die Weiterbildung direkt am Arbeitsplatz. Formen von On Demand Learning können sein: Spontanrecherchen im Internet, Lernen mit Micro Learning Einheiten oder mit spezielle Online Kursen (eLearning), welche in kleine Lernobjekte aufgeteilt sind und so gezielt nur gerade das gelernt wird, was auch sofort  eingesetzt wird. Aber auch das Nachfragen bei KollegInnen oder die Nutzung diverser Internetdienstleistungen wie z.B. Newsgroups und Foren fallen unter diesen Begriff, obwohl hier die Grenzen zwischen On Demand Learning und informellem Lernen verschwimmen.

On-the-Job-Training

Unter On-the-Job-Training versteht man eine Form der Aus- bzw. Weiterbildung, die am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit stattfindet und bei der das Lernen in den Arbeitsprozess eingebunden ist. On-the-Job-Training wird besonders gerne in kleinen und mittleren Unternehmen eingesetzt, in denen es problematisch ist, für externe Weiterbildungsmaßnahmen eine Abwesenheit vom Arbeitsplatz bei dünner Personaldecke in Kauf zu nehmen. Durch das Lernen genau an dem Ort an dem auch das Gelernte umgesetzt werden soll, wird die Transferrate der Bildungsmaßnahmen erhöht.

Online

Mit online bezeichnet man den Zustand, wenn ein User mit seinem Computer über eine Netzwerkverbindung mit einem anderen Computersystem verbunden ist und über diese Verbindung Daten transportiert.

Online-Dienst

Ein Online-Dienst (gleichbedeutend mit ISP) ermöglicht als kommerzieller oder gemeinnütziger Anbieter seinen Mitgliedern die Einwahl in das Internet und bietet darüber hinaus oft noch ein mehr oder weniger überschaubares Angebot an Inhalten und anderen Dienstleistungen.

Online-Lernen

Unter Online-Lernen, einem Begriff der oft fälschlicherweise Synonym zu eLearning verwendet wird, versteht man ein Lernszenario in dem sowohl die Lernenden wie auch die TutorInnen gemeinsam, synchron oder asynchron auf einen Web-Server zugreifen, auf dem Lerninhalte gespeichert sind und auf dem auf Lernwerkzeuge zur Verfügung stehen.

Open Distance Learning

Bei Open Distance Learning (ODL) handelt es sich um ein Lernen auf Distanz. Um Lernprozesse also, bei denen in der Regel keine direkte Lernende-Lehrende-Interaktion vorgesehen ist und eine zeitliche und/oder räumliche Distanz zwischen den Lehrenden und den Lernenden besteht. Diese wird durch Mitteln der (Tele-) Kommunikation überwunden. Dabei übernehmen Lernende eine aktive Rolle im Lernprozess, indem sie die angebotenen Lernmöglichkeiten nutzen oder auch nicht. Bisweilen ist in dem Lernszenario auch eine Hotline zur Unterstützung integriert die die Lernenden in technischen Fragen unterstützt.

Open Innovation

Ansatz zur Öffnung des Innovationsprozesses über die Organisationsgrenzen hinweg, um das Wissen und die Erfahrung von Kunden, Lieferanten, Forschungsgesellschaften und anderen externen Quellen aktiv zu erschließen.

Open Space Conference

Der Grundgedanke dieser Methode der Großgruppen-Intervention ist das Prinzip der Freiwilligkeit und des eigenen Interesses der Teilnehmenden an den Themen. Ausgehend von einem möglichst offen formulierten Generalthema werden in frei zusammengestellten und selbstorganisierten Workshops Unterthemen herausgearbeitet und behandelt. Dabei liegt es an den TeilnehmerInnen selbst, Verantwortung für den Erfolg der Veranstaltung zu übernehmen, was die Motivation zu Mitarbeit, aber auch zur späteren Umsetzung der Ergebnisse steigert. Die Open Space Conference ist besonders für solche Themen geeignet, von denen große Gruppen- je nach Größe des Veranstaltungsortes bis zu 800 Personen - emotional bewegt und anregt werden intensiv mitzuarbeiten. Solche Themen können etwa die Fusion zweier Firmen oder auch die Suche nach einem neuen Firmenkonzept sein.

Open-Source

Mit dem Ausdruck Open Source (zu deutsch Quelloffenheit) wird Software bezeichnet, die im Sinne der Open Source Definition, bei der sowohl der Quellcode, als auch seine ausführbare (compilierte, d.h. in Maschinensprache übersetzte und für den Menschen in der Regel nicht lesbare) Form angesehen werden kann. Open Source beinhaltet aber auch die Erlaubnis, den Quellcode eines Programms beliebig weiterzugeben oder zu verändern. Ein typisches Open Source Beispiel ist das Betriebsystem LINUX. Die Open Source Idee wird aber auch für andere Produkte wie Rezepte für Erfrischungsgetränke (OpenCola) oder Fahrzeuge (Open Source Car´OScar) eingesetzt.

Operative Wissensziele

Siehe Wissensziele

Organigramm

Ein Organigramm (auch Organisationsschaubild oder Organisationsplan) ist eine grafische Darstellung des organisatorischen Aufbaus eines Unternehmens. Dabei werden sowohl die organisatorischen Einheiten wie auch deren Aufgabenbereiche und ihre hierarchischen Beziehungen zueinander (Vorgesetze?Untergebenen) sichtbar. Eine solche zusammenfassende Übersicht über Organisation und Aufgabenverteilung in einer Institution gibt dem Betrachter die Möglichkeit, sich einen groben Überblick über den Aufbau der Organisation zu verschaffen. Ein Organigramm ist aber nicht in der Lage, die komplexen Beziehungsgeflechte im Unternehmen auf mehr als eine sehr oberflächliche Art darzustellen.

Organisationales Lernen

Organisationales Lernen basiert auf individuellen Lernprozessen und bedeutet eine Veränderung der organisationalen Wissensbasis mit dem Ziel, das Überleben in einer dynamischen Umwelt sicherzustellen.

Organisationales Wissen

Das organisationale Wissen umfasst das Wissen und die Fähigkeiten, welche/s dem Unternehmen zur Lösung von Aufgaben und Problemen zur Verfügung steht. Wichtig hierbei ist das Identifizieren der strategisch wichtigen Unternehmens- und Wissensbereiche sowie WissensträgerInnen, um Wissenslücken zu erkennen und um Wissen zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Organisationales Wissensmanagement

Wissensmanagement, das durch und für mehrere Mitarbeiter realisiert wird und auf die Organisationsziele ausgerichtet ist.

Organisationsentwicklung

Der Begriff Organisationsentwicklung (OE) steht für alle strukturellen Beratungs- und Trainingsmaßnahmen zur geplanten Veränderung und Entwicklung von MitarbeiterInnen und Gruppen in ihren organisatorischen Einheiten (z.B. Unternehmen). Organisationsentwicklung wird verstanden als der gesteuerte Wandel eines Unternehmens unter der Einbindung der MitarbeiterInnen mit der Absicht, die Arbeitsbedingungen und -abläufe so zu gestalten, dass sie sowohl den Bedürfnissen der MitarbeiterInnen, als auch den Unternehmensinteressen gerecht werden. OE umfasst eine Vielzahl von Methoden und Maßahmen und hat einen stark prozessorientierten Charakter.

Osborn-Checkliste

Die nach Alex Osborn, dem Erfinder des Brainstormings, benannte Methode zur Problemlösung geht davon aus, dass in jedem Problem schon ein Stück der Lösung und in jeder Idee das Potential für weitere Ideen steckt. Anhand von 10 Fragen bzw. Aufforderungen arbeitet man sich über bekannte oder bisher entwickelte Problemlösungsansätzen bzw. Ideen weiter, um letztendlich zu neuen Ansätzen und Ideen zu gelangen.

Outdoor-Training

Dieser vom deutschen Reformpädagogen Kurt Hahn entwickelte Ansatz wird heute besonders im Bereich von Firmen- und Führungskräftetrainings zur Erarbeitung von Schlüsselqualifikationen eingesetzt. Dabei werden verschieden Übungen und Unternehmungen in der Natur (out door) in Verbindung gebracht mit Prozessen, Abläufen und Aufgaben im Unternehmen. Nach der Übung oder Aktivität werden die unternehmerischen Fragen in Bezug zum eben Erlebten diskutiert und reflektiert und neue Lösungen und Strategien erarbeitet. Ausgangspunkt des Trainingsdesigns ist daher nicht das Outdoor-Element selbst - also etwa die Rafting-Tour, der Segeltörn oder der Hochseilgarten - sondern die konkrete Formulierung der erwünschten Trainingsziele.

Outplacement

Beim klassischen Outplacement wird ausscheidenden MitarbeiterInnen nach der Entlassung aktive Unterstützung bei der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle auf Kosten des ehemaligen Arbeitgebers gewährt. Oft wird auch psychologische Betreuung angeboten, um den Wechsel zu bewältigen. Die Beratung wird in der Regel durch eine/n externe/n Outplacement BeraterIn durchgeführt.

Outsourcing

Unter dem Begriff Outsourcing, einem Kunstwort, das sich aus den englischen Begriffen"outside"  und"resource"zusammensetzt, wird die Abgabe oder Auslagerung von Unternehmensaufgaben oder Unternehmensstrukturen an Dritte verstanden. Ziel von Outsourcing ist es, gezielt die unternehmerische Wertschöpfungskette zu optimieren. D.h. Funktionen die von Drittanbietern besser bzw. billiger erledigt werden können auszulagern, um sich auf die eigenen Kernkompetenzen konzentrieren zu können.