glossar

Fachbegriffe rund um Technologie- und Wissenstransfer kurz erklärt.
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Nachhaltigkeit

Der aus der Forstwirtschaft stammende Begriff der Nachhaltigkeit (dort bezeichnet er eine  Bewirtschaftungsweise des Waldes, bei der nur so viel Holz aus dem Wald entnommen wird wie nachwachsen kann), geht in der Bedeutung die er jetzt im allgemeinen Sprachgebrauch hat auf den Bericht zu den Grenzen des Wachstums des Club of Rome aus dem Jahr 1972 zurück. Nachhaltigkeit meint in diesem Sinne eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.

Navigation

Navigation ist die"Kunst des Steuerns". In der Informationstechnologie beschreibt Navigation die Bewegungsmöglichkeiten von BetutzerInnen in einem System aber auch Anwendungen die diese Bewegungsmöglichkeiten unterstützen.

Nerd

Internet - Jargon für Menschen die in der Regel hochintelligent sind, aber ihre gesamten (Frei-) Zeit in der Online-Welt verbringen, sich mit obskuren oder hoch technischen Fragen auseinander setzen und sich durch ihre Konzentration auf diese Dinge von der realen Welt isolieren. Insbesondere der Aufbau von Beziehungen zum anderen Geschlecht ist bei Nerds meist gestört, daher begegnen Nerds dem anderen Geschlecht oft nur noch virtuell.

Netiquette

Der Begriff Netiquette (oder Netikette) der sich aus den Worten Internet und Etiquette (zu deutsch Anstandsregeln, Umgangsformen) zusammensetzt, beschreibt die Benimmregeln die für die Kommunikation im Internet (per eMail, in Newsgroups, in Foren, virtuellen Arbeitsgruppen, Communities of Practice oder in Chats) Geltung haben. Dieser Verhaltenscodex definiert die grundlegenden Umgangsregeln und Höflichkeitsformen, ist aber weder allgemein anerkannt noch an einer Stelle zentral kodiziert. Eine häufige aber von Fall zu Fall unterschiedliche Ausformulierung findet die Netikette in sog. Forenregeln, die, beschränkt auf das jeweilige Forum, das Kommunizieren in diesem Bereich regeln.

Networking

Das neudeutschen Wort Networking (zu deutsch Beziehungspflege) beschreibt das individuelle auf den Aufbau von Beziehungen ausgerichtete Handeln des Einzelnen innerhalb eines sozialen System (Kollegen, Geschäftspartner usw.) mit dem Ziel, daraus Vorteile zu generieren. Eine besondere Form von Networking stellt das Mentoring dar.

Netzplan

Unter dem Netzplan versteht man eine Planungs- und Darstellungstechnik für den zeitlichen Ablauf von Vorhaben und Projekten, die insbesondere die Abhängigkeiten zwischen den Aktivitäten abbildet. Dieser ist daher für komplexe Vorhaben und die Kapazitäts- und Ressourcenplanung besser geeignet als das gebräuchliche Balken- oder Gant-Diagramm. Elemente des Netzplans sind Ereignisse oder Vorgänge, die Darstellung der Abfolge und die exakten Daten zum Zeitablauf pro Vorgang/Ereignis.

Netzwerker

Dieser aus der Soziologie stammende Begriff (entspricht dem englischen Begriff"networker") bezeichnet Akteure in sozialen Netzwerken. Umgangssprachlich werden solche Personen  als Netzwerker bezeichnet, die aktiv und zielgerichtet ihr Beziehungsnetz aufbauen und ständig erweitern. Dies geschieht oft mit dem Ziel, diese Beziehungen für sich selbst oder andere Personen gewinnbringend einzusetzen.

Neue Medien

Mit dem Begriff Neue Medien werden im weiteren Sinne Medien bezeichnet, die auf Daten in digitaler Form zugreifen, also z. B. Internetdienste wie eMail, oder das WWW, Podcasts, Blogs aber auch DVD, CD-ROM, MP3, usw..

Newsgroups

Als Newsgroups bezeichnet man virtuelle Diskussionsforen in speziellen Newssystemen im Internet in denen Interessierte über ein konkretes Thema mittels Textbeiträgen (sog. Postings) diskutieren. Die Beiträge können strukturiert werden, indem man eine Wortmeldung dem Beitrag zuordnet, auf den er sich bezieht. Der Zugriff auf Newsgroups erfolgt über spezielle Computerprogramme, die man Newsreader nennt.

Newsletter

Viele Organisationen und Unternehmen bieten einen Newsletter-Service an. In Newslettern werden an registrierte AbonnentInnen per eMail Informationen z.B. zu neuen Produkten, Veranstaltungen oder einfach Nachrichten aus dem Umfeld des Unternehmens/der Organisation versendet. Damit halten sich die AbonnentInnen über die aktuellen Entwicklungen die sie interessieren auf dem Laufenden ohne ständig auf verschiedene Internetseiten gehen zu müssen.

Nicht Wissen

Die Identifikation des eigenen Nicht-Wissens schafft das Bewusstsein für Wissenslücken und Fähigkeitsdefizite. Dies kann ein wirksamer Auslöser von Lernbedürfnissen und daraus resultierenden Lernprozessen sein.

Nickname

Unter einem Nickname (dt. Spitzname) versteht man einen selbstgewählten oder über das System zugewiesenen Namen, den ein User bei bestimmten Internetdiensten verwendet, um sich zu identifizieren und den er in der Regel über längere Zeit beibehält.

NLP

NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren) wurde Anfang der siebziger Jahre von den Amerikanern Richard Bandler und John Grinder entwickelt und beschäftigt sich im wesentlichen mit Interventionsmustern und Techniken zur Veränderung menschlichen Verhaltens und Erlebens. Mit NLP wird aber auch die Arbeit von Therapeuten beschrieben, die bestimmte Glaubenssätze und Grundannahmen des NLP-Modells teilen. NLP war ursprünglich nicht als Therapieform gedacht, heute ist das Methodenrepertoire jedoch so variantenreich und umfassend, dass NLP als eigenständiges Therapieverfahren angesehen wird.

Normative Wissensziele

siehe Wissensziele.

Nutzwertanalyse

Methode zur Berücksichtigung qualitativer Kriterien in einer Entscheidungsfindung. Nach Ermittlung relevanter Kriterien erfolgt deren gegenseitige Gewichtung. Zu beurteilende Alternativen werden über ein Bewertungssystem beurteilt. Die Bewertung wird mit der Gewichtung des Kriteriums multipliziert und so ein Nutzwert ermittelt. Dieser stellt die Vorzugswürdigkeit einer Alternative dar.