glossar

Fachbegriffe rund um Technologie- und Wissenstransfer kurz erklärt.
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CBT

Der Begriff CBT steht für Computer Based Training und bezeichnet Lernprogramme, heute meist interaktiv und multimedial aufbereitet, die auf einem Computer gespeichert sind. CBTs gehören zu den ältesten Formen des eLearning und werden seit dem Ende der 80er Jahre vor allem zum Selbstlernen am Computer eingesetzt. Eine heute noch sehr weit verbreitete Form des CBT sind Lern-CDs oder Lern-DVDs. Eine andere Variante sind Lernprogramme die vom Intranet oder Internet auf den eigenen Arbeitsplatz heruntergeladen werden können. Das Alleinstellungsmerkmal von CBTs ist, im Unterschied zu WBTs, dass sie immer nur auf einem einzigen Computer laufen können und nicht über Netzwerke oder das Internet darauf zugegriffen werden kann.

Chat

Chat steht für "Plauderei" und bezeichnet die innerhalb des Internet weit verbreitete Art der direkten und synchronen Unterhaltung zwischen zwei oder mehreren Personen in Echtzeit mittels Tastatur. Zur persönlichen Identitätsbildung verwenden die TeilnehmerInnen sog. Nicknames und Avatare.

Chatroom

Als Chatroom wird ein virtueller Raum im Internet bezeichnet, in dem sich TeilnehmerInnen treffen um sich synchron mittels Tatstatur über ein gemeinsames Interessensgebiet auszutauschen (vgl. Chat).

Client

Mit Client wird eine Software auf dem PC einer Anwenderin bezeichnet. Sie fordert vom Server die Dienste an, die die Benutzerin im Augenblick verwenden möchte. So fordert beispielsweise der Browser als Client beim Surfen im Internet vom Webserver das nächste HTML-Dokument an und zeigt es der Anwenderin am Bildschirm. Der Begriff Client wird umgangssprachlich auch oft verwendet, um Computer in einem Netzwerk zu bezeichnen, auf denen bevorzugt Client-Anwendungen ausgeführt werden.

CMC - Computer Mediated Communication

CMC ist die Abkürzung für "Computer Mediated Communication" und steht für computervermittelte Kommunikation. Damit wird jede Kommunikation bezeichnet, die durch den Einsatz eines Computers vermittelt bzw. ermöglicht wird. CMC kann, je nach technischem Umfeld, unterschiedliche Kommunikationsformen vom Lesen und Schreiben von eMails bis zur synchronen Kommunikationmittels Videoübertragung eine Vielzahl von Spielarten umfassen.

Coaching

Der Begriff Coaching bezeichnet typischerweise eine intensive und persönliche Betreuung von LeistungsträgerInnen durch andere, außenstehende Personen. Im Weiterbildungskontext wird Coaching generell als Bearbeitung und Reflexion von persönlichen berufsbezogenen Problemen unter vier Augen bezeichnet. Dabei fördert der Coach die berufliche Entwicklung und Leistungsfähigkeit seiner Klienten, indem er die individuellen Ressourcen und Persönlichkeitsmerkmale berücksichtigt. In den letzten Jahren hat sich der Begriff coaching inflation verbreitet und es herrschen unterschiedliche Ansichten über Inhalte, Vorgehensweisen und Ziele des Coachings.

Collaborative Learning

Der Begriff Collaborative Learning (zu deutsch kooperatives Lernen) steht für eine Lehr-und Lernmethode, bei der Lernende in kleinen Gruppen gemeinsam an Zielen arbeiten und voneinander lernen. Die grundlegende Annahme des Collaborative Learning ist, dass beim Lernen in Teams ein höheres Lernniveau zu erzielen ist als bei Einzelpersonen, die sich den Lernstoff im Selbststudium erarbeiten und basiert auf der Idee von Lernen als sozialem Akt. In Blended Learning Szenarien wird Collaborative Learning gerne in Kombination mit eLearning eingesetzt.

Communities

Der Begriff wird vom englischen Wort für Gemeinschaft abgeleitet. Er steht für Websites, auf denen sich User mit ähnlich gelagerten Interessen treffen und ihre Erfahrungen austauschen. Communities profitieren von dem Grundsatz, dass alle TeilnehmerInnen zum ihrem Erfolg beitragen, indem sie ihr Wissen einbringen. Neben Communities, die für alle Interessenten offen stehen, existieren auch geschlossene Communities, z.B. für Vereine, geschlossene Kundenkreise usw..

Community of Practice (CoP)

Dieser von Etienne Wenger1998 geprägte Begriff bezeichnet eine selbstorganisierte, informelle Gruppe, die sich durch gemeinsames Interesse mit der Zeit zu einer Gruppe von ExpertInnen auf einem bestimmten Gebiet entwickelt hat. CoPs können sich in Unternehmen entwickeln, wo beispielsweise MitarbeiterInnen gemeinsam an Problemen arbeiten, die alle Gruppenmitglieder betreffen und zu dessen Lösung alle etwas beitragen können. CoPs sind aber auch häufig in Internet-Communities anzutreffen wo Austausch und Akkumulation von Expertise virtuell vor sich gehen.

Content Generator

Siehe Autorenwerkzeug.

Content Management System (CMS)

Im Bereich Internet/Intranet steht CMS für ein effektives und kostensparendes Werkzeug zur Website-Pflege. Es soll den beteiligten MitarbeiterInnen des Unternehmens ermöglichen, ihren Beitrag zum Unternehmens-Web gemäß ihrer Kernkompetenzen zu leisten. Automatisierungselemente innerhalb eines CMS senken die Kosten für Website-Wartung und -Pflege. Das System übernimmt u.a. die Link-Verwaltung. Seine Formatvorlagen sorgen für einheitliches Corporate Design. Es kann auch für flexibles Workflow-Management eingesetzt werden und den MitarbeiterInnen als Knowledge-Datenbank dienen.

Content Provider

Ein Content Provider ist ein Anbieter von Inhalten (Content) aller Art für Internet oder Intranet. Im Intranet können dies auch einzelne Abteilungen sein, die Content für ihre Abteilung oder das Unternehmen mit Hilfe eines Content Management Systems bereitstellen. Im eLearning Umfeld wird die Bezeichnung Content Provider auch für Anbieter von Lernsoftware verwendet.

Cookie

Ein Cookie ist eine Hilfsdatei von Browsern. Webserver schreiben Cookies auf die Festplatte des Users und teilen diesen z.B. eine Identifikationsnummer zu. Wenn der User diese Seite das nächste Mal aufruft, kann das Cookie ausgelesen werden und dient dem Webserver zur Identifizierung des/r Online-BesucherIn, aber auch zu weitreichenderen Zwecken wie z.B. zur Erforschung des Nutzerverhaltens etc..

Curriculum

Ein Curriculum, das Wort kommt aus dem Lateinischen und bezeichnet dort den Jahresablauf, ist das Konzept des zeitlichen und inhaltlichen Ablaufs einer Unterrichtseinheit oder eines ganzen Unterrichtsfaches. Ein Curriculum geht über den, oftmals fälschlicherweise synonym verwendeten Begriff des Lehrplans hinaus. Denn neben der Aufzählung der Unterrichtsinhalte beschreibt es auch die zu erreichenden Lernziele, befasst sich mit methodischen und didaktischen Fragen und enthält Aussagen über die Rahmenbedingungen des Lernens (vgl. Lernkontexte).

Customer Focused eLearning (CFEL)

Mit Customer Focused eLearning werden Kundenschulungen mit der Unterstützung von Informations- und Kommunikationstechnologien bezeichnet. CFEL ermöglicht es dem Unternehmen, seine KundInnen sowohl vor wie auch während und nach dem Kaufprozess virtuell zu begleiten und sie dadurch an das Unternehmen zu binden. CFEL Lösungen können dabei sowohl eingehend über ein Produkt und dessen Handhabung informieren, als auch unternehmensnahe bzw. für den potenzielle KundInnen interessante Inhalte anbieten.

CVTS

Die CVTS Studie ist die in regelmäßigen Abständen durchgeführte Erhebung zur beruflichen Weiterbildung in der das Weiterbildungsengagement der europäischen Unternehmen empirisch untersucht und bewertet wird. Die letzte Studie wurde 2000 durchgeführt und repräsentiert die aktuellsten Daten, die europaweit im Bereich der beruflichen Weiterbildung vorliegen.

Cyberspace

Das Kunstwort Cyberspace erlangte durch den Roman Neuromancer von Wiliam Gibson im Jahr 1984 Popularität. Mit Cyberspace wird ein computergenerierter virtueller Raum bezeichnet, in dem User mit Hilfe technischer Hilfsmittel (z.B. einem Datenhandschuh, einem Datenhelm, aber auch mittels Tastatur und Maus wie in Computerspielen) agieren können. Umgangssprachlich wird Cyberspace auch als Synonym für das Internet bzw. das WWW verwendet. Der wohl bekannteste Cyberspace wird in den Filmen der "Matrix-Trilogie" beschrieben.