Motivation und Ziel

Wissens- und Technologietransfer fördert und beschleunigt Innovationen und trägt damit entscheidend zum wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen und zum ökonomischen Wohlstand einer Region wie der Steiermark bei.
Die Innovationsfähigkeit entscheidet über den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens und den ökonomischen Wohlstand einer Volkswirtschaft. Die Steiermark hat sich zu einem Land der Innovationen entwickelt und positioniert sich heute als innovativer und international vernetzter Wirtschaftsstandort. „Innovation serienmäßig“ lautet der Titel der neuen Wirtschaftsstrategie des Landes Steiermark, die das Thema Innovation auch in das Zentrum zukünftiger Überlegungen stellt. Diese Strategie wird von der Vision getragen, die Steiermark als das Bundesland, mit den am meisten am Markt umgesetzten Ideen bzw. Innovationen zu positionieren.

Für innovierende KMU (kleine und mittlere Unternehmen) ist es kaum möglich und ökonomisch schwierig, die gesamten notwendigen Innovationsaktivitäten im eigenen Unternehmen durchzuführen. Durch die zunehmende Komplexität von Produkten, Prozessen und Dienstleistungen ist es für KMU immer schwieriger das entsprechende Know-how selbst zur Gänze aufzubauen. Unter den heutigen technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist Innovation fast immer das Resultat von markt- und kundenorientierten Kooperationen zwischen unterschiedlichen Wissensträgern. Daher ist es heute vor allem für KMU erforderlich, das Wissen und die Erfahrung von Kunden, Lieferanten, Forschungsgesellschaften und anderen externen Quellen aktiv zu erschließen. Dieser aktuell zu beobachtende Trend wird unter dem Begriff „Open Innovation“ zusammengefasst.

Wissens- und Technologietransfer ist schon heute eine wichtige Quelle für Innovationen in KMU und wird zukünftig noch an Bedeutung gewinnen.