Unbekanntes Terrain...
Unbekanntes Terrain...


Ganz konnte Susi Strobl ihre Skepsis während des Telefonats mit Frau Kirschhauser nicht verbergen. Wobei „Skepsis“ gar nicht das richtige Wort ist... Eigentlich war es Respekt vor dem Unbekannten, den die Atopoplast-Mitarbeiterin verspürte. Dieses Gefühl teilten auch ihre Vorgesetzten, obwohl die Firmenbeschreibung und das Technologieprofil, das sie von AvanTec erhalten haben, mehr als nur vielversprechenden klang. „Aber mit spanischen Unternehmen haben wir bis jetzt noch nicht zusammengearbeitet“, überlegt Susi Strobl und erinnert sich an das Angebot von Frau Kirschhauser, sie jederzeit kontaktieren zu können.


Ein kurzes Telefonat später hat sich die Lage für Susi Strobl grundlegend geändert. Frau Kirschhauser hat ihre Bedenken nicht nur sofort verstanden, sondern auch gleich eine Lösung anzubieten. Im Zuge einer Company Mission wäre es möglich, mit anderen Unternehmern nach Spanien zu reisen und Jorge Gonzalez, den Chef von AvanTec, und sein Unternehmen persönlich kennenzulernen. Die Möglichkeiten einer Kooperation könnten so direkt vor Ort vertiefend besprochen werden. Besonders interessant ist das Angebot für die AtopoPlast-Produktmanagerin vor allem deshalb, weil sich das Unternehmen dabei um nichts kümmern muss, denn die SFG würde die gesamte Organisation übernehmen. Laut Frau Kirschhauser würde es aktuell zusätzlich sehr gut passen, da zwei weitere Unternehmen an Kooperationen mit Firmen aus dem Großraum Sevilla, die nur unweit von AvanTec angesiedelt sind, interessiert seien. Auch Susis Vorgesetzte sind von der Idee angetan. Im Zuge der Reise sollen alle Zweifel zerstreut und die Weichen für eine zukünftige Zusammenarbeit gestellt werden.


  Als Susi zu ihrem Telefon greift, um Sandra Kirschhauser darüber zu informieren, dass Atopoplast sehr gerne an der Company Mission teilnehmen würde, ist ihr die anfängliche Skepsis schon fast ein wenig peinlich. „Fast hätten wir eine höchst interessante Kooperation aus Angst vor dem Unbekannten im Keim erstickt“, führt sich Susi die Situation nochmals kopfschüttelnd vor Augen, während das Freizeichen ertönt.


Susi Strobl: Hallo Frau Kirschhauser! Ich möchte mich nochmals für Ihr Angebot bedanken. Wir würden sehr gerne an der Company Mission teilnehmen und uns selbst ein Bild über AvanTec machen.


Sandra Kirschhauser: Hallo Frau Strobl! Freut mich zu hören. Wir sind gerade dabei, mit der Organisation zu beginnen. Ich halte Sie auf dem Laufenden und lasse Ihnen Unterlagen zur Company Mission zukommen.





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