Harte Verhandlungen…

Harte Verhandlungen…


Wieder zurück in Jonköping hatte sich Per schon am Tag nach seiner Ankunft per Telefonkonferenz mit Susi Strobl in Verbindung gesetzt, um die Kooperation mit AtopoPlast unter Dach und Fach zu bringen. Während des Fluges von Graz in sein Heimatland hatte er seinen Besuch in der Steiermark noch einmal Revue passieren lassen und mit jeder Meile, die er Jonköping näher kam, war er mehr und mehr davon überzeugt, dass in der grünen Mark und ebenso in dem gemeinsamen Forschungsvorhaben mit der österreichischen Firma die Zukunft von AEKI liegt. Ebenso schnell war auch die Entscheidung für das Impulszentrum als neuen steirischen Firmensitz gefallen – nicht nur die Nähe zu Graz und seinem neuen Kooperationspartner, sondern auch die Infrastruktur mit guter Verkehrsanbindung zum Flughafen und zur Autobahn, das Restaurant, durch das sein Team auch kulinarisch bestens versorgt sein wird, sowie das fixfertige Büro mit Internet, Telefonanschluss usw. machen den Standort einfach perfekt – AEKI muss nur noch den Mietvertrag unterschreiben und einziehen. Dies kommt Per sehr gelegen, denn wenn er eine Sache in Angriff nimmt, muss es für den Unternehmer auch schnell gehen. Die auf http://.sfg.at angebotenen Leitfäden bieten hierfür wichtige Basisinformationen für eine Betriebsansiedlung in der Steiermark. Zudem hat Frau Seiwald ihm auch Flexibilität im langfristigen Mietvertrag zugesagt – sollte AEKI sich in Österreich vergrößern wollen, kann die schwedische Firma jederzeit zusätzliche Räumlichkeiten anmieten und muss sich nicht nach einem neuen Standort umsehen…


Obwohl sich auch AEKI und AtopoPlast schnell weitestgehend einig waren, was die gemeinsame Kooperation betraf, bedurfte der eine oder andere Punkt des 50-seitigen Vertrages in den darauffolgenden Wochen großes Verhandlungsgeschick. Dennoch hat sich hier schon gezeigt, dass AtopoPlast ein fairer Partner sein wird – und das ist für eine erfolgreiche Zusammenarbeit natürlich unumgänglich, denkt sich Per, als er sein Mailprogramm öffnet. Nun muss nur noch der von Frau Seiwald empfohlene steirische Anwalt sein O.k. geben…


Plötzlich wird der schwedische Unternehmer vom Klingeln seines Posteingangs aus seinen Gedanken gerissen – Per hat 15 neue Nachrichten und eine ist von AtopoPlast…


From: susi.strobl@atopoplast.at
To: per.forsberg@aeki.com
Subject: Cooperation contract

Dear Mr. Forsberg,

we are very pleased to inform you that the contract is signed and on his way to Jonköping. I hope we will meet again soon!

With best regards,
Susanne Strobl


Und auch die österreichische EEN-Beraterin, Frau Seiwald, hatte ihm geschrieben…

From: anna.seiwald@sfg.at
To: per.forsberg@aeki.com
Subject: Lease

Dear Mr. Forsberg,


Attached I’m sending you the lease for your new property in Austria – in the Impulszentrum Grambach.


Regards, Anna Seiwald.


Sofort bittet Per seine Sekretärin darum, dass sie Billy und seine anderen Mitarbeiter in seinem Büro versammelt, um mit ihnen gemeinsam auf den erfolgreichen Vertragsabschluss anzustoßen. Während er selbst die Flasche Sekt köpft, die für solche Anlässe im Kühlschrank der Büroküche aufbewahrt wird, plant er in Gedanken schon seine nächste Reise ins grüne Herz Österreichs. Zur gleichen Zeit erklingen auch die Gläser des sich zuprostenden AtopoPlast-Teams in der Steiermark. Nicht ohne gewissen Stolz blickt Susi Strobl in die Runde, denn schließlich hat die Messe in Jonköping, die zunächst von den anderen als nicht sehr erfolgsversprechend abgetan wurde, zu einer Zusammenarbeit mit einem Unternehmen geführt, mit dem sie nicht nur die F&E ihrer Branche revolutionären könnten, sondern auch einen ganz neuen Markt in Angriff nehmen werden.


Harte Verhandlungen…