Zwei erfolgreiche Tage...

Zwei erfolgreiche Tage...

Seit dem ersten Telefonat mit Frau Kirschhauser sind ein paar Wochen vergangen und Susi Strobl sitzt bereits wieder im Flieger und ist nach einer spannenden und erfolgreichen Reise nach Schweden auf dem Weg nach Hause. Normalerweise nutzt die Produktmanagerin die Zeit im Flugzeug gerne, um etwas Schlaf nachzuholen, doch daraus sollte dieses Mal nichts werden. Sie hatte nämlich nur mehr einen Mittelplatz buchen können und nun sitzt sie eingezwängt zwischen einem schwedischen Teenager, der so laut Musik hört, dass er sich die Kopfhörer eigentlich hätte sparen können, und einem Geschäftsmann, der für sich und seine Zeitung nicht nur seinen, sondern auch die Hälfte ihres Platzes beanspruchte. Egal, denkt sie sich, holt ihr iPad aus der Tasche, blättert die Fotos der vergangenen Tage durch und lässt das Geschehene nochmals Revue passieren:


Die Messe in Jonköping war wirklich interessant und nicht die von meinen Kollegen prognostizierte verlorene Zeit. Aus meiner Sicht sollten wir sie sogar fix in unser Messeprogramm aufnehmen und nächstes Jahr selbst dort ausstellen. Wie Frau Kirschhauser versprochen hat, passen wir thematisch perfekt dazu. Aber nicht nur die Messe hatte es in sich. Die Unternehmensbesuche haben sich wirklich ausgezahlt. Ok, bei den ersten beiden Firmen war ich noch skeptisch und dachte mir zwischendurch, dass ich die Zeit besser auf der Messe verbracht hätte. Aber beim dritten Unternehmen – AEKI – habe ich gleich gemerkt, dass sich daraus etwas ergeben kann. Per Forsberg, der Chef von AEKI, hat mir nach der Firmenpräsentation erklärt, in Zukunft verstärkt in F&E-Aktivitäten investieren zu wollen und dafür sucht er Partner. Als ich ihm darauf mehr von AtopoPlast erzählte, war eigentlich alles klar – wir werden die Gespräche vertiefen und eine Kooperation anstreben. Es war sozusagen Firmenliebe auf den ersten Blick...
Noch am selben Abend trafen wir uns gemeinsam mit Susi Strobel und Alan Scherrad, dem Enterprise-Europe-Network-Mitarbeiter aus Jonköping zum Abendessen und besprachen die mögliche Zusammenarbeit bereits etwas detaillierter. Als das Thema Osteuropa fiel und die Chancen, die sich in diesen Märkten für uns und auch AEKI ergeben werden, schaltete sich auch Frau Kirschhauser in das Gespräch mit ein, die zuvor intensiv mit Alan Scherrad über die Zukunft des EEN gefachsimpelt hatte. Sie erzählte dem AEKI-Chef von der Steiermark als Tor nach Osten und von den Vorteilen, die unsere Heimat sonst noch zu bieten hat. Per Forsberg wurde auch gleich hellhörig und alle am Tisch merkten, wie er die Möglichkeiten eines Standortes in der Steiermark gedanklich durchspielte. Die steirische EEN-Beraterin erklärte auch noch, dass die SFG ein eigenes Standortmanagement-Programm bietet, das Firmen bei der Ansiedelung in Österreich unterstützt. Der schwedische Firmenchef zeigte sich sehr interessiert und bat um nähere Informationen per Mail. Außerdem wolle er in die Steiermark kommen, um sich selbst von den Vorteilen zu überzeugen und bei dieser Gelegenheit auch die Zusammenarbeit zwischen AEKI und uns fixieren – sofern wir und bis dahin über alles einig sind.

Mit diesen Gedanken fiel Susi Strobl doch noch in einen leichten, aber zufriedenen Schlaf.

Zwei erfolgreiche Tage...