Susi Strobl und das Patent (1)
Susi Strobl sitzt an ihrem Schreibtisch, vor ihr liegen die Unterlagen von La Marseillaise, und sie lässt das Treffen bei der Kooperationsbörse noch einmal Revue passieren. Irgendwie hat sie das Gefühl, etwas vergessen zu haben, doch will es ihr per du nicht einfallen. Sie kann sich noch an das Gefühl erinnern, dass ihr während eines Gespräches so unwohl warm wurde, als hätte sie etwas Wichtiges vergessen. Auch kann sie sich noch dunkel erinnern, dass sie auf diesen Missstand bereits mehrmals von Frau Kirschhauser, einer Mitarbeiterin der SFG, hingewiesen wurde. Nachdenklich blättert sie nun die Unterlagen durch und hofft auf einen Hinweis…

Elektronisches Tagebuch von Susi Strobl
Was kann es sein...? Als ich da mit diesem Herren am Tisch gesessen habe, hat er irgendetwas gesagt. Ich weiß nicht mehr, was es war, aber ich habe es mir doch irgendwo notiert (blättert Ihre Mitschrift durch). Es war ganz wichtig und ich weiß, dass ich mich sogleich darum kümmern wollte…

Plötzlich stößt Susi Strobl in ihren Notizen auf einen wild eingekreisten Kommentar…
Unbedingt überprüfen, was mit IPR/Patent passiert ist, steht da zu lesen. Susi wird erneut ganz warm. Sie erinnert sich, dass sie darauf bereits mehrmals von Seiten der SFG-VertreterInnen hingewiesen wurde. Sie hat das Thema damals ihrem Kollegen Thomas Schlawina zur Bearbeitung weitergereicht. Schnell ruft sie ihn an…

Immer noch etwas verunsichert – jedoch schon etwas hoffnungsfroher – beschließt Susi sich auf einen alten Spruch ihrer Mutter zu besinnen: „Mach dir keine Sorgen, bevor du nicht weißt, ob es etwas gibt, um das es sich lohnt sich Sorgen zu machen“.
Susi Strobl und das Patent (1)