Die Kooperationsbörse
Tatsuro Park, der Vertreter des EEN in Marseille, kontaktiert Clement Dupont per Telefon und lädt ihn zu einem Gespräch ein, um die Suche nach geeigneten Partnern für Technologietransfer im Detail zu besprechen. Als die beiden Herren sich bei Tatsuro Park in dessen Büro treffen, schlägt Monsieur Park dem Geschäftsführer von „La Marseilleise“ vor, an einer „Kooperationsbörse“ teilzunehmen.

Monsieur Dupont wirft Tatsuro Park einen ziemlich unsicheren und skeptischen Blick zu, weshalb Monsieur Park anfängt, ihm zu erklären, was man unter einer „Kooperationsbörse“ verstehen kann: „Mon ami, eine „Kooperationsbörse“ ist eine Serie von Gesprächen mit Repräsentanten unterschiedlicher Unternehmen an einem einzelnen Veranstaltungsort. Diese Veranstaltungen werden europaweit speziell für Klein- und Mittelbetriebe, aber auch Großunternehmen und Forschungseinrichtungen veranstaltet. Im Allgemeinen kann man sagen, dass „Kooperationsbörsen“ meistens im Rahmen einer Messe, einer Ausstellung oder Konferenz organisiert werden. Mon ami, cette information est trés important pour vous, ein wichtiges Element einer solchen „Kooperationsbörse“ ist ein Online-Tool, bei dem sämtliche Technologie-Profile der Teilnehmer abrufbar sind. So kann man sich bereits vorab über interessante Gesprächspartner informieren.
Es ist sehr einfach: man meldet sich online an, präsentiert das Unternehmen und eigene innovative Produkte oder Dienstleistungen in einer kurzen und prägnanten Art und Weise. Man kann diese Vorstellung quasi als mini-Profil verstehen. Nicht direkt vergleichbar mit einem Technologieprofil, wie wir es in unserer Datenbank haben – aber dazu ein andermal. Effektiv stellt sich hier kurz eine Person, Ihre Funktion im Unternehmen und das Unternehmen selbst bzw. die Interessen und Kompetenzen des Unternehmens in einer kurzen übersichtlichen Weise vor. Des Weiteren gibt man bekannt, welche Art von Kooperation man sucht oder worüber man sprechen möchte. Nach der Anmeldung kann man gewünschte Gesprächspartner für kurze Gespräche buchen – meistens dauern diese 20-30 Minuten. Dabei kann man erste Kontakte knüpfen und feststellen, ob tatsächlich gemeinsame geschäftliche Interessen bestehen.
Damit eine „Kooperationsbörse“ auch wirklich erfolgreich ist, muss eine angemessene Anzahl an Profilen vorhanden sein.

Die Vorteile einer solchen Kooperationsbörse sind:
  • (Online-)Werbung für das Unternehmen
  • Organisierter Gesprächsplan mit Angabe von Uhrzeit und Ort
  • Viele Kontakte innerhalb kurzer Zeit
  • Kostengünstig, weil meistens kostenlos und in Verbindung mit einer anderen internationalen Veranstaltung

Monsieur Dupont! Sie haben gerade Glück, denn das EEN in Marseille organisiert gerade gemeinsam mit anderen europäischen EEN-Kontaktstellen, darunter auch die SFG aus Graz, am Rande einer Konferenz in Marseille eine „Kooperationsbörse“ zum Thema „Innovative Verbundstoffe aller Art“. Moi, j´espère, dass diese Veranstaltung eine tolle Möglichkeit für Sie ist , einen potenziellen Partner zu finden. Sie können sich online für dieses Event registrieren. Hier müssen Sie lediglich ein Kurzprofil Ihres Unternehmens und der gewünschten Leistung angeben. Wenn Sie Interesse haben, dann wäre es gut, wenn Sie sich die Homepage einmal anschauen würden und sich nach möglichen interessanten Gesprächspartnern umschauen, um diese dann zu buchen. Was halten Sie davon, Monsieur Dupont?“

Monsieur Dupont ist von der professionellen Erklärung der „Kooperationsbörse“  aber vor allem von der Idee an sich beeindruckt und stimmt nach kurzem Überlegen zu, sich mit seinem Unternehmen an dieser Veranstaltung zu beteiligen. Nach intensiver Recherche auf der Homepage stößt das Unternehmen „La Marseillaise“ auf das Profil von „AtopoPlast“ und bucht dieses Unternehmen sofort für ein Gespräch während der Veranstaltung.
Die Kooperationsbörse